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Das Städtebaubüro Tropp realisiert erfolgreich Projekte der Stadtsanierung und Dorferneuerung.

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© Christian Buck

Ausgabe 03/19Thema: Verbindungen

Anwalt der alten Häuser

Porträt des Städtebauarchitekten Rainer Tropp

Sein Selbstverständnis: Ehrlichkeit, Kreativität und Authentizität. Rainer Tropp ist ein Werksarchitekt, einer zum Anfassen. Am Ball bleiben, sich kümmern und alle Beteiligten miteinzubeziehen, stehen für ihn bei der Stadtsanierung und Dorferneuerung an erster Stelle.

Rainer Tropps Aufgabe: Die Stadt erhalten! „Aber nicht museal, sondern mit Leben“, sagt der Städtebauarchitekt mit Passion. Seit rund 40 Jahren hat sich der diplomierte Architekt aus Aschaffenburg der Bewahrung historischen Stadterbes verschrieben. „In Zeiten wachsender Metropolen wird viel gebaut, aber die Städte werden dadurch nicht unbedingt schöner und lebenswerter“, so Tropp. „Der Städtebau muss heute vielmehr in der Lage sein, widersprüchliche Anforderungen zusammenzubringen. Architektur hat mit den Bedingungen des jeweiligen Ortes und der Lebensweise seiner Nutzer zu tun. Dies betrifft neben den zeitgenössischen Bauten natürlich auch denkmalpflegerische Maßnahmen.“

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Rainer Tropp ist seit über 40 Jahren Städtebauarchitekt aus Leidenschaft.

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Tropps Maxime: Die Lebensqualität in den Dörfern erhalten.

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„Eine Stadtsanierung ist nie abgeschlossen“, sagt Rainer Tropp.

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Rund 60 bis 70 Projekte im Jahr stemmt Rainer Tropp – einst Mitglied einer großen Planergruppe – heute fast alleine. Unterstützt wird er von seiner Ehefrau, für die Altstadtsanierung und Dorferneuerung als Architektin ebenfalls viel mehr sind, als „nur“ ein Beruf. „Mein Kopf arbeitet ständig an neuen Ideen, egal, wo ich bin,“ so Tropp. Mit 67 Jahren denkt er immer noch nicht ansatzweise an den Ruhestand. Dafür liebt er seinen Beruf zu sehr. „Nur noch 25 Stunden die Woche arbeiten – das klappt nicht“, so Tropp.

Zahlreiche Vorhaben hat er mit Pflastersteinen und Platten der Lithonplus GmbH & Co. KG, einer Tochter der ­HeidelbergCement AG, umgesetzt. Tropp schätzt aus gestalterischer Sicht besonders die Farbpalette des Sortiments, das sich an regionale Natursteinvorkommen anpasst.

„Anwalt der alten Häuser“ nennt man ihn. Zig Städte und Gemeinden hat er im Rahmen der Städtebauförderung und Dorferneuerung im Umkreis von Aschaffenburg, in Osthessen, der Wetterau und in Unterfranken über Jahre hinweg betreut. Von der Beratung bis zur Entwurfsplanung erhält man bei Tropp fachlich das ganze Paket – und darüber hinaus einen reichen Erfahrungsschatz, aus dem er für neue Projekte aus dem Vollen schöpfen kann. „Je mehr ich mache, desto mehr Lösungen, Ideen, Ansätze und Strategien kann ich miteinander kombinieren und sie bei neuen, komplexen Projekten einsetzen – ähnlich dem Storyboard bei einem Film!“

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Tropp scheut sich nicht vor großen Herausforderungen wie aktuell dem Plangutachten für die Gestaltung des Mainufers in Aschaffenburg.

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Modernes Wohnen und alte Häuser schließen sich für den Stadtplaner nicht gegenseitig aus. „Die Bewahrung des historischen Erbes und der Identität, mit gleichzeitiger Anpassung an zeitgemäße Nutzungen, spiegelt sich im Aufgabenfeld der Stadt- und Ortssanierung wider“, so Tropp. „Da muss auch mal ein Kindergarten mit rein, ein Parkplatz oder ein Neubau, der in eine „Zahnlücke“ gesetzt wird. Am Ende muss die Bevölkerung spüren, dass die Lebenssituation sich für sie verbessert hat.“

Tropp versteht sich als „Entwickler im Bestand“: „Ich versuche, Menschen dafür zu sensibilisieren, mit der vorhandenen Substanz umzugehen und Ressourcen auszunutzen, die da sind. Für ihn gilt die Maxime Innenentwicklung vor Außenentwicklung. Es ist doch schon alles bebaut. Man muss es nur intelligent umnutzen und ergänzen.“ Am liebsten mag er es, wenn er etwas in Kombination mit Neubauten erhalten kann.“ Konkret: Alte Projekte weiterleben lassen durch neue Funktionen, die man in alten Gebäuden nicht unterbringen konnte. „Architektur ist eine zeitlose Auffassung, um einer Bauaufgabe entsprechend eine Antwort zu geben. Das beginnt beim ehrlichen Interesse an den Bedürfnissen der Menschen und geht bis zur Auswahl des Materials“, erklärt Tropp. Dabei folgt er stets zwei Faustregeln: „Die Form folgt der Funktion“ und „Keinen Moden folgen“. „Es darf zwar alles farbig sein, aber nicht zu bunt!“.

Conny Eck

Ansprechpartner

tropp@tropp-plan.de

Links

www.lithon.de

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