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Helm, Schutzbrille, Warnjacke, und Sicherheitsschuhe sind in den Werken von HeidelbergCement Pflicht.

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© HeidelbergCement (Steffen Fuchs).

Ausgabe 2/2017Thema: Alltag

Nicht stolpern, bitte

Arbeitssicherheit geht alle an

Unternehmen messen dem Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz heute einen hohen Stellenwert zu. Sie haben ihre Mitarbeiter vor allen Gefahren und gesundheitlichen Risiken, die sich am Arbeitsplatz ergeben können, zu schützen. Natürlich ist auch jeder Einzelne persönlich in der Pflicht.

Ein straffer Zeitplan, mieses Wetter und obendrein noch Stress mit dem Chef – das kennt jeder. Allerdings sind das auch Faktoren, die die Sicherheit und Gesundheit im Arbeitsleben negativ beeinflussen. „Unter Zeitdruck und Belastung ist konzentriertes Arbeiten nicht immer einfach“, weiß auch Matthias Trauth, Leiter der Abteilung Arbeitssicherheit bei HeidelbergCement in Deutschland. Davor schütze weder Alter noch Erfahrung. „Dennoch muss klar sein: Die Gesundheit hat jederzeit Vorrang!“, so Trauth. Doch trotz aller Vorkehrungen lassen sich Unfälle in den Werken nicht immer vermeiden – meist werden diese durch Unachtsamkeit oder unsicheres Verhalten der Mitarbeiter verursacht. Hauptunfallursachen sind hierbei Stolpern, Stürzen, Ab- oder Ausrutschen. Die gute Nachricht: Es passieren immer weniger Unfälle. „Aber es könnten noch weniger sein. Wir wollen null Unfälle erreichen“, betont Matthias Trauth. Ein unmögliches Ziel? Nicht unbedingt. „Es gibt Standorte, die über viele Jahre hinweg unfallfrei sind“, sagt Trauth. Es ist also möglich! „Aufklären und Bewusstsein schaffen – für alle Mitarbeiter auf allen Hierachieebenen“, so Trauth, sei daher die Aufgabe der Abteilung Arbeitssicherheit bei ­HeidelbergCement in Deutschland. „Potenzielle Gefahren für Unfälle rechtzeitig zu erkennen und so zu vermeiden, hat beim Arbeitsschutz absolute Priorität.“

Online-Check zum Arbeits- und Gesundheitsschutz

Damit alle Personen, die das Werksgelände betreten, die wichtigsten Sicherheitsregeln von HeidelbergCement kennen und befolgen, hat das Unternehmen einen Sicherheitscheck entwickelt. Der etwa 30-minütigeTest erfolgt internetbasiert und muss von Besuchern oder Auftragnehmern vor Betreten der Werke persönlich durchgeführt werden. Die erfolgreiche Durchführung ermöglicht den Ausdruck eines Zertifikates. Die Gültigkeitsdauer dieses Zertifikats beträgt ein Jahr. Weitere Informationen: www.heidelbergcement.de/de/arbeitssicherheit

Arbeits- und Gesundheitsschutz geht alle Mitarbeiter an – auf allen Ebenen.

Die Standards, die heute für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit gelten, zählen zu den großen Errungenschaften der modernen Wirtschaftswelt. Auch zu dem hohen Standard bei ­HeidelbergCement war es ein weiter Weg. „Das Thema Arbeitssicherheit in einem Unternehmen unserer Größe umzusetzen, bedeutet eine Politik der kleinen Schritte“, so Trauth. „Investitionen in den Arbeitsschutz muss man ganz klar langfristig betrachten.“ Damit die Mitarbeiter alle auf dem aktuellen Stand bleiben, gibt es an allen Standorten regelmäßig Schulungen. Auch jeder Mitarbeiter ist persönlich in der Pflicht, die Arbeitsschutzanweisungen des Arbeitgebers zu beachten.

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Von Männern und Maschinen: Lkw-Fahrerschulung für mehr Arbeitssicherheit bei HeidelbergCement (www.heidelbergcement.de/de/fahrerschulung2017)

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Dazu gehört unter anderem – je nach Einsatzort – die richtige Arbeitskleidung und Schutzausrüstung zu tragen. Exakt 951 Artikel enthält der Katalog für persönliche Schutzausrüstung bei HeidelbergCement aktuell. Zu finden sind hier Artikel für Augen-, Gehör,- und Atemschutz ebenso, wie Absturzsicherungen oder Sicherheitsschuhe. „Nicht nur das persönliche Empfinden für Tragekomfort, sondern auch die gesetzlichen Vorgaben für ausreichenden Arbeits- und Gesundheitsschutz bestimmen die Produktauswahl“, erklärt Trauth. „Allein Helm, Schutzbrille und Sicherheitsschuhe zu tragen, reicht aber bei weitem nicht aus“, bringt es Trauth auf den Punkt. „Wir müssen unsere Mitarbeiter für die Risiken und Gefahren sensibilisieren – und zwar immer und immer wieder. Ziel ist es, dass unsere Mitarbeiter die Regeln befolgen – nicht weil sie müssen, sondern, weil sie wollen.“

Lernen aus Fehlern

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Matthias Trauth, Leiter der Abteilung Arbeitssicherheit bei HeidelbergCement in Deutschland.

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Ereignet sich dennoch ein Unfall, ist es für das Unternehmen wichtig, dass dieser gemeldet und untersucht wird. Nach der Analyse werden von der Abteilung Arbeitssicherheit umgehend Sicherheitswarnungen mit einer Empfehlung zur Abhilfe an alle relevanten Standorte verschickt, um ähnliche Unfälle zukünftig zu vermeiden. „Hier greifen die Konzernrichtlinien zum Arbeits- und Gesundheitsschutz“, so Trauth. „Ergänzend gibt es wiederum einzelne Leitlinien, etwa zum Freischalten und Sperren von Anlagen.“

Auch hier ein wirksamer Anreiz für weniger Unfälle ist die Arbeitssicherheitsprämie, mit der ­HeidelbergCement seine Mitarbeiter für sicheres Arbeiten belohnt. Dazu wird für alle Standorte eine Zeitspanne festgelegt, in der unfallfrei gearbeitet werden muss, um die Prämie zu erhalten. „Verstöße gegen Sicherheitsregeln werden nicht toleriert. Das heißt, wer sich nicht daran hält, muss mit Konsequenzen rechnen – das geht von der Abmahnung bis im schlimmsten Fall zur Kündigung“, so der Sicherheitsexperte. „Doch soweit kommt es zum Glück nur in äußerst seltenen Fällen.“Conny Eck

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