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Die beiden Geschäftsführer im Gespräch mit der context-Redaktion

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Christian Buck, Heidelberg

Ausgabe 2/2016Thema: Herausforderung

Auch auf die Verpackung kommt es an

Porträt der Firma peterbeton

Seit über 60 Jahren gilt peterbeton in Baden-Baden und Umgebung als feste Größe für die Baustellenversorgung im Hoch- und Tiefbau. Neben Zuverlässigkeit und Flexibilität ist das innovative Denken und Handeln des Unternehmens Grundlage für den Erfolg.

Fragt man Thomas Karcher und Hans-Jürgen Herkt nach drei Schlagwörtern, mit denen sie als Geschäftsführer ihr Unternehmen ­peterbeton charakterisieren, sind sich beide einig: Kundennah, leistungsstark und aufgeschlossen. Eine Mischung, die sich offensichtlich auszahlt. Seit über 60 Jahren ist – neben der täglich bewiesenen Zuverlässigkeit und Flexibilität – das innovative Denken und Handeln des Unternehmens Grundlage für den Erfolg. Dass dazu neben qualifizierten Mitarbeitern die kompromisslose Einhaltung der eigenen hohen Qualitätsansprüche und der rücksichtsvolle Umgang mit der Umwelt entscheidend mit beitragen, versteht sich bei peterbeton von selbst.

Kundennah, leistungsstark und aufgeschlossen. Eine Mischung, die sich offensichtlich auszahlt.

Wie Perlen an einer Kette säumen die Werke des Transportbetonherstellers in Mittelbaden am Ober-rhein den Rhein. Mit seinen acht Standorten versorgt das Unternehmen nahezu lückenlos Baustellen in der Region. Abgedeckt ist damit ein großes Liefergebiet zwischen Bruchsal und Appenweiher. Hinzu kommen zwei Kieswerke an den Standorten Sandweier und Achern. „Dieses engmaschige Netz sichert die Belieferung jeder Baustelle von mehreren Werken aus, termingerecht und auf den Punkt genau“, erklärt Thomas Karcher. „Die Kunden können uns dabei jederzeit über unsere beiden Zentraldispositionen in Baden-Baden-Sandweier und in Karlsruhe-Rheinhafen erreichen.“ Dabei gibt es keine Baustelle – vom Straßenbau, über Tunnel bis hin zum Einfamilienhaus, die der Mittelständler mit 70 Mitarbeitern nicht beliefern könnte. „Jede Baustelle stellt ihre eigenen Anforderungen – in Sachen Rezeptur, Menge, Entfernung oder Erreichbarkeit“, ergänzt Hans-Jürgen Herkt. „Gleichzeitig ist auch jeder Kunde anders.“ Eines haben aber alle gemeinsam: Den hohen Anspruch an Qualität und Service. „Zu Recht“, so Herkt. „Dabei gehen wir bei unseren Kunden niemals Kompromisse ein. Denn hier geht es um die Sicherheit von Bauwerken. Diesem Anspruch stellen wir uns gerne.“

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Thomas Karcher, Geschäftsführer von peterbeton

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Christian Buck, Heidelberg

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Christian Buck, Heidelberg

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Christian Buck, Heidelberg

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© peterbeton

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Christian Buck, Heidelberg

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© HeidelbergCement (Steffen Fuchs)

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Aktuell beliefert peterbeton unter anderem die Großbaustelle Tunnel Rastatt mit Beton. Den Zement liefert HeidelbergCement aus dem Werk Leimen.

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© HeidelbergCement (Steffen Fuchs)

„Die komplette Mannschaft“, so Thomas Karcher, „lebt dieses Selbstverständnis. Egal, welchen Projekten und Herausforderungen wir uns am Markt stellen müssen: Noch nie wurden wir von unseren Mitarbeitern im Stich gelassen. Nach außen steht das Wort, unsere Kultur. Unsere Mitarbeiter können sich auf uns verlassen – und umgekehrt.“ Nicht ohne Grund gibt es im Unternehmen Mitarbeiter mit bis zu 45 Jahren Betriebszugehörigkeit. „Bei uns gibt es so gut wie keine Fluktuation“, zeigt sich Karcher stolz. „Ein Grund dafür ist sicherlich auch, dass wir unsere Mitarbeiter sehr universell einsetzen. Unsere Fahrer etwa besitzen alle eine handwerkliche Ausbildung“, ergänzt Herkt. „So können wir sie bei Bedarf auch in unseren Werkstätten einsetzen.“ Dieses Konzept zahlt sich aber auch an anderer Stelle aus: „Besonders in großen Leistungsdimensionen, wie beim Projekt Tunnel Rastatt, sind wir mit unseren umfassend ausgebildeten Mitarbeitern sehr gut aufgestellt“, so Herkt weiter. „Wenn´s mal klemmt, können auch unsere Fahrer kleine Reparaturen ausführen und so dazu beitragen, dass die Baustelle im Takt weiterläuft.“

„Wir schätzen HeidelbergCement als langjährigen zuverlässigen Partner. Auch bei möglichen Problemen agieren wir stets vertrauensvoll und versuchen, eine Lösung im beiderseitigen Interesse zu finden.“

Thomas Karcher

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Hans Jürgen Herkt, Geschäftsführer von peterbeton

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Christian Buck, Heidelberg

Mehrere hundert Sorten Beton hat peterbeton in seinem Produktportfolio: von Normalbetonen nach DIN über anspruchsvollere Betone etwa für den Brücken-, Ingenieur- und Tunnelbau, den Verkehrswasserbau, für den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen bis hin zu Estrichen und Füllmassen. „Selbstverständlich hört das Portfolio nicht bei unserem Leistungsverzeichnis auf“, so Karcher. „Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir auch Lösungen für spezielle Anforderungen. Wir sagen aber auch offen, wenn etwas nicht geht. Das entspricht unserem Selbstverständnis, in der Branche als Partner und nicht ausschließlich als reiner Lieferant zu agieren.“ Auch in Sachen Nachhaltigkeit setzt das badische Unternehmen auf ein Miteinander – sowohl mit den unmittelbaren Nachbarn, als auch mit den verantwortlichen Umweltbehörden –, insbesondere an den Standorten, wo Sand und Kies abgebaut wird.
So gut gerüstet schaut das badische Unternehmen folglich optimistisch in die Zukunft: „Gebaut wird immer“, so Karcher. „Die Frage ist, wie? Wir müssen daher schauen, dass Beton interessant bleibt.“ Eine der Hauptaufgaben der Transportbetonindustrie sei es, weiterhin die vielseitigen Möglichkeiten, die der Baustoff beim Gestalten und Bauen bietet, zu fördern, und damit seine Attraktivität zu steigern. „Transportbeton ist schließlich ein hochwertiges und anspruchsvolles Produkt, dem viele wirtschaftliche und technische Eigenschaften abverlangt werden, wie Sichtbetonqualität oder Nachhaltigkeit, um nur einzelne Beispiele zu nennen. Es sollte daher selbstverständlich sein, diesen hohen Produktanforderungen in der gesamten Prozesskette – angefangen mit einem angemessenen Transport in gepflegten Fahrmischern, bis hin zu einem kompetenten Vor-Ort-Service – gerecht zu werden“, so Karcher. „Neben der Qualität zählt auch die richtige Verpackung. Es kauft ja auch niemand ein Markenparfüm in einem Plastikflakon oder einen tiefgekühlten Lachs in altem Zeitungspapier.“Conny Eck

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www.peterbeton.de

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