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Beim Herausarbeiten der Figuren aus den meterhohen Sandhaufen kommen neben Maurerkelle und Spachtel auch Pinsel und Strohhalm zum Einsatz.

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© HeidelbergCement (Steffen Fuchs).

Ausgabe 2/2015

Sandschnitzer auf Safari

Sandskulpturen in Elstal bei Berlin

Auf dem Gelände von Karls Erlebnis-Dorf in Elstal bei Berlin präsentieren 20 internationale Künstler ihre aufsehenerregenden Sandskulpturen. Für deren Bau nutzten sie besonders bindigen Skulpturensand, aus dem sie wie Bildhauer bis zu sechs Meter große Kunstwerke kreierten.

Wohl den wenigsten ist bekannt, dass man Sand schnitzen kann. Das funktioniert, indem man den Sand vor dem Modellieren mit schweren Werkzeugen, Wasser und viel Muskelkraft in spezielle Holzvorrichtungen presst. Rund 1.000 Tonnen Skulpturensand von der SMW Sand und MörtelwerkGmbH & Co. KG, einer Beteiligung der Heidelberger Sand & Kies GmbH, wurden dafür nach Elstal gebracht. „Als Grundlage haben wir hier einen Sand, bei dem die Kornform nicht zu rund ist. Die Ecken können sich damit beim Zusammenpressen gut ineinander verzahnen“, sagt Jens Kreher, Vertriebsleiter der SMW Niederlehme. „Hinzu kommt, dass die Feinanteile nicht ausgewaschen werden. Im Zusammenspiel mit einem gesiebten Lehmboden, der auch eine gewisse Feuchtigkeit hält, ergeben sich dann die guten Bindeeigenschaften unseres Skulpturensandes.“ Hoch verdichtet lässt sich der Sand wie ein weicher Stein mit Werkzeugen in beinahe jede Form bringen. Unter dem Motto: „Eine Safari durch Afrika“ entstanden so seit April dieses Jahres in Karls Erlebnis-Dorf in Elstal spektakuläre Sandkreationen. „Bei einem Rundgang auf dem rund 1.000 Quadratmeter großen Gelände können die Besucher eindrucksvolle Landschaften bestaunen, die Bewohner Afrikas kennenlernen, oder mit dem Fotoapparat auf Expedition nach den „Big Five“, also Büffel, Elefant, Löwe, Leopard und Nashorn, gehen“, erklärt Nadja Schriever, Marketingleiterin bei Karls Erlebnis-Dorf.

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© HeidelbergCement (Steffen Fuchs).

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Ein Highlight der Ausstellung ist ein acht Meter großer afrikanischer Lebensbaum, auf dem es nur so von wilden und seltenen Tieren wimmelt. „Die Besucher müssen ganz genau hinschauen, denn erst beim zweiten Mal sieht man die vielen versteckten Details“, so Schriever. 20 internationale Sandkünstler aus Mexiko, Togo, den Niederlanden, Russland, Italien, Polen, Lettland und Litauen wurden für das große Sandfestival nach Elstal eingeladen. Beim Herausarbeiten der Figurenaus den meterhohen Sandhaufen kommt von der Maurerkelle über Spachtel bis zu Pinsel und Strohhalm alles zum Einsatz, was bei der Grob- und Detailarbeit brauchbar ist. Die Künstler arbeiten sich dabei an der Skulptur von oben nach unten durch. Je nach Größe und Detailliertheit dauert es bis zu drei Wochen, bis das Kunstwerk vollendet ist. Im Idealfall sind die Sandskulpturen später so hart und widerstandsfähig, dass sie bis zu zwei Jahre erhalten bleiben.Conny Eck

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Mit den Sandburgen, die man im Urlaub am Strand in den Sand setzt, hat diese Kunst definitiv nichts zu tun.

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