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Max Bögl ist auch am Neubau der Talbrücke Aschaffquelle auf der A3 an der Anschlussstelle Weibersbrunn beteiligt.

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© HeidelbergCement (Steffen Fuchs)

Ausgabe 2/2015Thema: Struktur

Mut zur Innovation

Firmengruppe Max Bögl erfolgreich in dritter Generation

Die Firmengruppe Max Bögl blickt auf 86 Jahre erfolgreiche Firmengeschichte zurück. Max Bögl ist heute – in dritter Generation – das größte reinprivate Bauunternehmen Deutschlands. Das Erfolgsrezept: Neugierde und Innovationskraft.

Die Leidenschaft fürs Bauen scheint Johann Bögl in die Wiege gelegt. Schon als kleiner Junge verbrachte er seine Ferien zusammen mit den drei Geschwistern am liebsten in der Firma oder auf Baustellen und schaute dabei dem Vater über die Schulter. „Es ist einfach faszinierend, zu sehen, wie Bauwerke entstehen und was man bewegen kann“, so Bögl. Bis heute hat ihn diese Begeisterung nicht losgelassen. In dritter Generation leitet der 41-jährige das Familienunternehmen als Gesellschafter und kümmert sich verstärkt um die strategische Neuausrichtung und damit die Zukunft der Firmengruppe. Seit der Gründung im Jahr 1929 hat sich das Unternehmen Max Bögl durch Innovationen in Technik und Organisation kontinuierlich vom Anbieter reiner Bauleistungen zu einem international agierenden Technologie- und Dienstleistungsunternehmen entwickelt. Die Firmengruppe Max Bögl ist mit weltweit 6.200 Beschäftigten und einem Umsatz von über 1,6 Milliarden Euro in nahezu allen Bereichen und Schwierigkeitsgraden des modernen Bauwesens tätig. Ob Hoch- oder Verkehrswegebau, Ingenieuroder Tunnelbau, Stahl-, Anlagen- oder Fertigteilbau: „Es gibt nahezu nichts, was wir nicht aus einer Hand anbieten könnten – sei es als maßgeschneiderte Einzelleistung oder als komplexe Gesamtlösung“, umschreibt Johann Bögl das weite Spektrum, das sich auch an den verschiedenen Unternehmensbereichen wie Transport und Geräte, Roh- und Baustoffe oder der Projektentwicklung ablesen lässt. Auch ist die Firmengruppe Betreiber von Sportarenen wie der ratiopharm- Arena in Neu-Ulm und der Arena Nürnberger Versicherung in Nürnberg, in der sowohl Sportveranstaltungen als auch Konzerte ausgerichtet werden. Zufrieden, aber nicht selbstzufrieden, zeigt sich Johann Bögl in diesem Geschäftsfeld. „Unser Anliegen ist es, mit allen Beteiligten an einem Strang zu ziehen, dabei niemals nachzulassen und so das Optimale aus der Arena zu machen.“ „Fortschritt baut man aus Ideen“ heißt der Leitsatz des Unternehmens mit Stammsitz im oberpfälzischen Sengenthal bei Neumarkt. Dieser Anspruch kommt nicht von ungefähr: „Wir möchten Innovationen anstoßen, eigene Produkte entwickeln und dem Bauherrn Mehrwerte bieten“, so Johann Bögl. „Dazu braucht es Raum für Forschung und Entwicklung – mit der Möglichkeit, über den eigenen Tellerrand hinaus denken zu dürfen.“ „Zukunftswerkstatt“ nennt Johann Bögl diesen Freiraum für seine Mitarbeiter. „Wenn wir in Zukunft unsere Produkte innovativ weiterentwickeln und auch unsere Projekte nicht über den billigsten Preis, sondern vor allem durch qualitative Überlegenheit gewinnen, dann werden wir bald noch wesentlich stärker aufgestellt sein als heute.“

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© Firmengruppe Max Bögl

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© Thomas Weinberger, Firmengruppe Max Bögl

Maßgeblich für den Erfolg von Max Bögl ist, neben einer großen Portion Neugierde und Mut, auch das richtige Gespür für Trends. Ein erfolgreicher Schritt gelang der Firmengruppe etwa im Bereich der Windkraft mit seinem patentierten Hybridturm für Windenergieanlagen mit über 200 Metern Gesamthöhe inklusive Rotor. In nur fünf Jahren entwickelte das Unternehmen dieses Serienprodukt, in dem es erprobte Technologien aus anderen Baubereichen miteinander kombinierte – wie die Verbindung der Halbschalen aus dem Tunnelbau oder die Möglichkeit der millimetergenauen Beton-Schleifbearbeitung, wie Max Bögl sie bei der von ihnen patentierten „Festen Fahrbahn“ einsetzt. Derartig komplexe und vielschichtige Aufgabenstellungen setzen auch immer verlässliche Partner voraus. Johann Bögl: „Für den Bau unserer Serienprodukte spielt Sicherheit eine enorme Rolle. Wir achten neben einer sehr guten Liefertreue unserer Zulieferer besonders auf Gleichmäßigkeit der eingesetzten Produkte. Für die Herstellung der Halbschalen des Hybridturms in den Fertigteilwerken nutzen wir Zement aus dem Werk Geseke der HeidelbergCement AG. Momentan sind wir in der Lage, jeden Tag zwei solcher Windkrafttürme in unseren beiden Werken in Neumarkt und in Osterrönfeld in Schleswig-Holstein herzustellen – damit können wir von Skandinavien bis Österreich alle Anfragen abdecken.“ Auch für die Fertigung der Tübbinge im Fildertunnel und im Tunnel Rastatt nutzt Bögl Zement von HeidelbergCement aus dem Werk Burglengenfeld. Als einer der führenden Fertigteilhersteller mit sieben eigenen Werken beweist die Firmengruppe Max Bögl auch visionären Gestaltungswillen im Fassadenbau mit Betonfertigteilen. Jüngstes Beispiel ist die Fertigung filigraner, mit Textilfasern bewehrter Fassadenbauteile im neuen Stadtquartier „NeuerMarkt“ in Neumarkt. Bei der Entwicklung dieser dünnwandigen, funktionellen Sichtbetonbauteile mit einer Stärke von drei Zentimetern kamen Bindemittel zum Einsatz, die ebenfalls von HeidelbergCement stammen. Qualität und Zuverlässigkeit, gepaart mit Beharrlichkeit, Kompetenz und einer ausgeprägten Liebe zum Detail, haben dazu geführt, dass Max Bögl heute an mehr als 35 Standorten, Produktionsstätten und Repräsentanzen in aller Welt neue Märkte für zukunftsweisende Produkte und Projekte erschließt. „Trotz unserer internationalen Präsenz sind wir mittelständisch geführt beziehungsweise strukturiert. Das heißt: kurze Entscheidungswege, eine persönliche Mitarbeiterbeziehung und oftmals das notwendige Quäntchen mehr Engagement jedes Einzelnen. Das wollen wir uns bewahren“, so der mehrfache Familienvater Johann Bögl. Mit immerhin 14 Jahren durchschnittlicher Betriebszugehörigkeit scheint die Firmengruppe Max Bögl auch in Bezug auf ihre Mitarbeiter vieles richtig zu machen.Conny Eck

Der Firmengruppe Max Bögl ist es in diesem Jahr als Neueinsteiger gelungen, in einer Studie des trendence Institut Deutschlands den 70. Platz unter den Top 100 Arbeitgebern Deutschlands zu belegen.

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