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Als familiengeführtes Traditionsunternehmen ist GS Schenk stark in der Metropolregion Nürnberg verwurzelt.

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Wolfgang Seitz

Ausgabe 01/19Thema: Identifikation

Starke Wurzeln

GS Schenk GmbH im Porträt

Über 100 Jahre steht GS Schenk bereits für Qualität, handwerkliche Tradition und Kompetenz und zählt somit zu den erfolgreichsten Bauunternehmungen in der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen. Den Fokus ihrer Tätigkeit bilden Rohbau, Schlüsselfertigbau und Projektentwicklung.

Wer baut, übernimmt Verantwortung. Dieser Leitspruch kennzeichnet das Tun und Handeln der Firma GS Schenk. Und der Erfolg gibt dem Traditionsunternehmen mit Sitz in Fürth recht. Über 100 Jahre Erfahrung hat GS Schenk mittlerweile in der Baubrache vorzuweisen. Eine Lebensdauer, die nicht viele Unternehmen erreichen. Entstanden ist es aus der Steinhauer-Dynastie von Xaver Schenk: 1914 gründete Sohn Georg das heutige Unternehmen und führte es erfolgreich durch schwierige Zeiten. „Wir sind auch in schlechten Zeiten stets gewachsen. Dieser Erfolg treibt uns an, um auch für die Zukunft die richtigen Weichen zu stellen“, so Roland Taubmann, der seit über 20 Jahren bei GS Schenk beschäftigt ist und den technischen Innendienst leitet.

Kontinuierliche und bodenständige Geschäftspolitik binden das Unternehmen an die heimische Bevölkerung, deren Vertrauen stets geschätzt wird. Die Auftraggeber kommen aus der Region – genau wie die Belegschaft. „Als regionaler Arbeitgeber ist uns Identifikation, Loyalität und Kompetenz unserer Mitarbeiter sehr wichtig. Sie sind unser größtes Kapital. Mit ihnen haben wir eine starke Mannschaft, die den vielseitigen Herausforderungen am Bau gewachsen ist“, so Taubmann. „Das Betriebsklima bei uns ist hervorragend. Viel besser wird man es kaum in einer Firma antreffen und dementsprechend ist die Fluktuation hier äußerst gering, sowohl bei den Arbeitern als auch bei uns im Angestelltenbereich.“

Ludwig-Erhard-Zentrum

Nicht nur Museum, sondern zugleich auch Begegnungs- und Forschungsstätte ist das neue Ludwig-Erhard-Zentrum. Eine ehrenvolle Aufgabe und Herausforderung für die GS Schenk GmbH, denn das Unternehmen übernahm den kompletten Rohbau des kubusförmigen Neubaus im Herzen der Fürther Innenstadt. Hohe Anforderungen an die Optik waren selbstverständlich, denn große Teile des Gebäudes erhielten eine hochwertige Sichtbetonfläche, innen wie außen. Rund 300.000 Quadratmeter Sichtbeton wurden geliefert von Heidelberger Beton Franken GmbH & Co. KG. Die Betonberatung erfolgte durch die Betotech GmbH, Baustofftechnisches Labor Nabburg. Insgesamt vier Geschosse, davon eines für die Technik, machen eine Ausstellungsfläche von 1.000 Quadratmetern möglich.

„Wir sehen uns als Partner des Mittelstandes vor Ort.“

Roland Taubmann

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Wolfgang Seitz

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© GS SCHENK GmbH

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Regional verwurzelt tragen viele Bauvorhaben in Nürnberg und Umgebung die Handschrift von GS Schenk – aber auch über die Region hinaus in ganz Bayern. „Man fährt durch die Stadt und sieht an vielen Ecken ein Gebäude von uns; das ist natürlich schon toll“, so Oberbauleiter im Rohbau Jörg Henning. Seit Jahrzehnten beliefert die Heidelberger Beton Franken GmbH & Co. KG die Firma GS Schenk regelmäßig für zahlreiche Bauprojekte in der Region, wie für das neue Fürther Wahrzeichen, dem Ludwig Erhard Zentrum: Hier kam ein Beton zum Einsatz, der vor Ort als Sichtbeton SB 4 gestockt, scharriert und gespitzt ausgeführt wurde. Die farbliche Anpassung an regional verwandte Baumaterialien wurde dank Einfärbung des Sichtbetons mittels besonders abgestimmter Betonflüssigfarben erreicht. Mit Zuverlässigkeit, Termintreue und langjähriger Erfahrung ist das Team von GS Schenk in allen Baufragen Partner und dementsprechend breit aufgestellt. Das Familienunternehmen ist im Bereich Roh- und Schlüsselfertigbau für Unternehmen, öffentliche Hand und Privatkunden aktiv und bietet alle Leistungen aus einer Hand an.

„Wir sind die einzigen, die noch Zugriff auf den Original Nürnberger Burgsandstein haben.“

Jörg Henning

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Jörg Henning, Oberbauleiter im Rohbau, und Roland Taubmann, Leiter technischer Innendienst, in der Firmenzentrale in Fürth.

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Wolfgang Seitz

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Mit der Abteilung „Bauen im Bestand“ bietet GS Schenk Gewerbekunden eine Einheit, die auf bestehendem Firmengrund bei laufendem Geschäftsbetrieb Sanierungs- oder Erweiterungsarbeiten erbringt. „In diesem Nischenmarktkönnen wir mit unseren hochmotivierten Fachkräften punkten“, unterstreicht Henning. Bauen im Bestand erfordere ein erfahrenes und technisch sehr versiertes Bauleitungsteam und gut ausgebildetes Fachpersonal, da die Arbeitsabläufe kompliziert und ineinander verzahnt seien. Die GS Schenk Tiefbau GmbH übernimmt überdies Tiefbauarbeiten, die in der Regel bei jedem Hochbauprojekt anfallen. Mit Ihrer Tochtergesellschaft Schlüsselfertigbau steht GS Schenk zudem als kompetenter Generalüber- und unternehmer für die partnerschaftliche Errichtung von schlüsselfertigen Bauten zur Verfügung.

Eine Besonderheit im Portfolio: die Natursteinabteilung mit eigenem Steinbruch sowie 14 Steinmetzen und Steinmetzmeistern. „Wir sind die einzigen, die noch Zugriff auf den Original Nürnberger Burgsandstein haben“, erklärt Henning. „Früher war im Süden von Nürnberg ein Sandsteinbruch neben dem anderen. Die sind alle dicht. Nur ein einziger ist noch im Betrieb, und das ist unserer. Also, wenn Nürnberger Burgsandstein gebraucht wird, dann bekommt man ihn bei uns.“

Der Bauspezialist Schenk beschäftigt rund 250 Mitarbeiter, von denen etwa 80in der Verwaltung unter anderem mit Planung, Ingenieurleistungen und Vertrieb beschäftigt sind. Knapp 80 Rohbauprojekte stemmt das Unternehmen im Jahr, große Bauprojekte rund 30. Um die personelle Zukunft zu sichern, geht Schenk aktiv in Hauptschulen, Technikerschulen oder der TH Nürnberg auf die Suche nach Lehrlingen, Technikern oder Trainees. „Da überlassen wir nichts dem Zufall“, so Taubmann. „Denn: wer baut, übernimmt Verantwortung.“

Conny Eck
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