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Jede Baustelle birgt neue Herausforderungen: Wie und wo kann die Betonpumpe stehen? Gibt es Stromleitungen? Haben die Stützen einen stabilen Untergrund?

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© HeidelbergCement (Steffen Fuchs)

Ausgabe 1/2018

Begeisterung zahlt sich aus

Betonpumpenmaschinist - mit 19!

Mit 19 Jahren war Robin Form bereits ausgelernter Berufskraftfahrer und Betonpumpenmaschinist. context traf sich mit dem sympathischen jungen Mann, um mit ihm über seinen Werdegang, seine Motive und seine Arbeit bei der Heidelberger Beton GmbH zu sprechen.

Angefangen hat alles mit einem Schulpraktikum im Alter von 14 Jahren. Auf dem Betriebshof der Heidelberger Beton GmbH in Bad Kreuznach schnupperte Robin Form jeden Mittwoch in die Welt der Fahrmischer und Betonpumpen hinein. „Anfangs wollte ich mir das nur mal anschauen“, erinnert sich Robin Form. „Doch nach einem Jahr war mir klar, dass ich das einmal machen will.“ Dass er heute der wahrscheinlich jüngste Betonpumpenmaschinist in der Geschichte von Heidelberger Beton ist, war damals noch nicht abzusehen. Denn den LKW-Führerschein – ein Kernelement der Ausbildung zum Berufskraftfahrer – darf man eigentlich erst mit 21 Jahren machen, den PKW-Führerschein frühestens mit 17. Doch Heinz-Jürgen Saulheimer, Geschäftsführer der Heidelberger Betonpumpen Rhein-Main Nahe GmbH & Co. KG, setzte sich für den damals 15-Jährigen ein und erhielt für dessen Ausbildung eine Sondergenehmigung. Somit startete Robin Form im Jahr 2013 – kurz bevor er 16 Jahre alt wurde – mit der Ausbildung zum Berufskraftfahrer.

Wie konntest du das machen? Wie hast du das bloß geschafft?

Den „Nachteil“, noch keinen Führerschein zu haben, nutzte er zu seinen Gunsten und absolvierte dafür Ausbildungsstationen im Labor, in der Disposition und auf der Mischanlage. „Dadurch bin ich heute mit den Prozessen vertraut, weiß, wie die Planung und das Dispositionssystem funktionieren, und habe ein solides Fachwissen über Beton“, betont Robin Form, und fügt an: „Jede Weiterbildung hat mich weitergebracht und das will ich mir auch in Zukunft beibehalten.“

Ganz oft fuhr er mit seinen Kollegen aber auch mit auf die Baustellen und half, wo er konnte. „Am Anfang habe ich nur zugeschaut. Mit der Zeit durfte ich dann auch immer öfter mal die Maschine lenken und auf der Baustelle kurz fahren. Und am Ende hat sich alles nur noch um den Führerschein gedreht“, fasst Robin Form die dreieinhalb Jahre auf seine Art zusammen. „Klar war die Ausbildung für mich auch eine Herausforderung. Ich war überall mit Abstand der Jüngste – der Älteste war 39 – und die meisten aus meinem Ausbildungsjahrgang hatten den LKW-Führerschein an sich bereits.“ Aber Robin Form zog die Ausbildung bis zum Ende beharrlich und erfolgreich durch. Nicht wenige seien deswegen auch stolz auf ihn, dass er dabei geblieben sei, und die Ausbildung nicht abgebrochen habe, so Form weiter. „Am Anfang waren wir in meiner Klasse 36 Leute, am Ende waren es nur noch zwölf.“

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Jeden Morgen macht Robin Form einen Kontroll-Rundgang um „seine“ 24-Meter-Betonpumpe. Sicherheit geht vor.

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Doch neben seiner eigenen Entwicklung hat er auch einen zweiten Sprung mitgemacht: die Digitalisierung. Robin Form erinnert sich gut: „Als ich angefangen habe, gab es weder Bordcomputer, noch Tablets, noch Drucker. Da lief noch alles über Zettel“, grinst er. „Wenn ich jetzt morgens anfange, mache ich zuerst einmal mein Tablet an, sehe meine aktuellen Aufträge, pflege im Laufe der Woche meine Tankbelege und meine Pausen ein und bekomme abends direkt die Auftragsübersicht für den nächsten Tag.“ Die im Laufe der letzten Jahre hinzugekommenen 360-Grad-Kameras an den Betonpumpen sind mit den Blinkern, der Lenkung und der Gangschaltung gekoppelt. „Die unterstützen mich im Alltag und fördern die Arbeitssicherheit“, ergänzt er.

Seit über einem Jahr ist Robin Form jetzt bereits ausgelernter Berufskraftfahrer mit der Zusatzqualifikation Betonpumpenmaschinist. Wie findet der junge Mann das eigentlich selbst? „Es ist einfach toll, so früh schon einen LKW-Führerschein zu haben und alle fragen: Wie konntest du das machen? Wie hast du das bloß geschafft?“, lacht Robin Form.

Inzwischen hat er auch schon jede Menge Erfahrungen als ausgelernter Betonpumpenmaschinist sammeln können. Seine Geschichten offenbaren schnell, wie abwechslungsreich dieser Job ist. „Jeder Tag bringt etwas Neues, jede Baustelle birgt ihre eigenen Herausforderungen“, erzählt er. Und mittlerweile fährt er auch immer öfter an einem Objekt vorbei oder sitzt gar in einem Bauwerk, bei dem er mit der Pumpe vor Ort war: „Das ist jedes Mal ein gutes Gefühl, zu wissen, dass ich genau da meinen Teil zum großen Ganzen beigetragen habe.“Kevin Ballon

Ansprechpartner

Juergen.Saulheimer@heidelberger-beton.de

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